Top 10 Berghütten und Trekkingstationen im indischen Himalaya
Der indische Himalaya ist einer der letzten wirklich wilden Trekking-Räume der Welt. Von Himachal Pradesh im Westen bis Sikkim im Osten erstreckt sich eine 2500 Kilometer lange Gebirgskette, die Routen bietet, die im Sommer von Bergziegen-Hirten genutzt werden und im Herbst zu den schönsten Wandergebieten der Erde gehören. Die "Berghütten" sind hier meist Teehäuser, Forest-Rest-Houses oder Zeltlager — keine alpine Infrastruktur im europäischen Sinne.
1. Kedartal Basislager (4750 m), Uttarakhand
Das Kedartal ist eines der wildesten Gletschertäler des Garhwal-Himalaya, von Gangotri aus zugänglich. Das Zeltlager am See Kedartal auf 4750 Metern gilt als eines der eindrucksvollsten Hochgebirgspanoramen Indiens: Shivling (6543 m) und Thalaysagar (6904 m) im Hintergrund.
2. Roopkund Camp (5029 m), Uttarakhand
Roopkund ist der berühmte "Skelett-See" auf 5029 Metern, umgeben von menschlichen Überresten, die auf ca. 850 n.Chr. datiert werden. Das Basislager auf dem Weg zum See liegt auf 4200 Metern; Trekking-Gruppen übernachten in Zelten oder einfachen Shepard-Hütten.
3. Sandakphu Trek Hütten (3636 m), Westbengalen/Nepal-Grenze
Sandakphu ist der höchste Punkt Westbengalens und bietet bei klarem Wetter einen der seltenen Panorama-Blicke auf alle vier höchsten Berge der Welt gleichzeitig: Everest, Kangchenjunga, Lhotse und Makalu. Einfache Trekking-Hütten (trekkers' huts) stehen auf der Route; DGHC betreibt einige Einrichtungen.
4. Chitkul Village (3450 m), Himachal Pradesh
Das letzte bewohnte Dorf an der Grenze zu China-Tibet, im Baspa-Tal. Einfache Gästehäuser im Dorf; Ausgangspunkt für Touren Richtung Kinnaur Kailash.
5. Beas Kund Basislager (3650 m), Himachal Pradesh
Am Ursprungsgletscher des Beas-Flusses, nahe Manali. Einfaches Zeltlager; populäres erstes Hochgebirgscamp für Einsteiger in die Rohtang-Region.
6. Triund Hütten (2875 m), Himachal Pradesh
Über McLeod Ganj (Dharamsala) erreichbar; gut ausgebautes Trekking-Ziel mit Forest-Rest-House und Teeständen. Spektakulärer Blick auf die Dhauladhar-Kette.
7. Chandrakhani Pass Lager (3660 m)
Passlager auf dem alten Handelsweg zwischen Manali und Naggar; Overnight-Camp für mehrtägige Routen.
8. Hampta Pass Camp (4270 m)
Der Hampta Pass verbindet das Kullu-Tal mit Lahaul; das Camp am Pass ist Übernachtungsstation auf der populären 4-Tage-Trekkingroute.
9. Lahaul Valley Zeltlager
Im Lahaul-Spiti-Gebiet, hinter dem Rohtang Pass zugänglich; provisorische Basislager für Touren auf die Chandra-Spiti-Gletscher.
10. Kedarnath Temple Lager (3553 m)
Am Kedarnath-Tempel, einem der vier Char-Dham-Pilgerzentren, stehen Government-Betriebene Dormitories und Dharmasalas für Pilger und Trekker. Der Zustieg von Gaurikund ist eine 14-Kilometer-Pilgerroute.
Besonderheiten indischer Himalaya-Trekking-Unterkünfte
Bewirtschaftete Hütten im europäischen Sinne gibt es im indischen Himalaya kaum. Das System basiert auf Teehouses, Dharmasalas (Pilgerhäusern), Forest Rest Houses und kommerziellen Zeltcamp-Operatoren. Buchung über Trekking-Agenturen in Manali, Rishikesh oder Shimla ist oft sinnvoll.
Auf der Karte erkunden
Indische Himalaya-Camps und Teahäuser sind auf der interaktiven Karte eingetragen. Karte öffnen