← Zurück zum Blog

Top 10 Basislager und Hütten im Tian Shan, Kirgisistan

Kirgisistan ist der Traum jedes Alpinisten, der der überlaufenen Alpen müde ist. Das Tian Shan (Himmelsgebirge) mit dem Khan Tengri (6995 m) und dem Pik Pobeda (7439 m) ist eines der abgelegensten und erhabensten Gebirge Zentralasiens. Die Infrastruktur ist rudimentär, die Berge sind groß, und die Basislager werden von privaten kirgisischen Expeditionsunternehmen betrieben, nicht von staatlichen Verbänden.

1. Khan Tengri Basislager Süd (3800 m)

Das südliche Basislager des Khan Tengri liegt am Gletscher Inylchek-Süd, erreichbar per Helikopter von Karakol. Es ist das wichtigste Lager für Besteigungsversuche des Khan Tengri (6995 m) über die Südroute. Ak-Sai Travel und andere kirgisische Expeditionsunternehmen betreiben hier feste Zeltdörfer mit Esszelt, Küche, Medizinstation und Kommunikationsausrüstung.

2. Khan Tengri Basislager Nord (3800 m)

Auf kasachischer Seite, erreichbar per Helikopter von Almaty. Kasachische und kirgisische Expeditionen teilen sich das Nordlager; die Nordroute auf den Khan Tengri ist technisch anspruchsvoller als die Südroute.

3. Pik Pobeda Basislager (4100 m)

Das Basislager des Pobeda (7439 m) liegt höher als das des Khan Tengri; der Pobeda ist objektiv der anspruchsvollere und gefährlichere Gipfel. Nur wenige Dutzend Alpinisten besteigen ihn pro Jahr.

4. Achik-Tash (3600 m), Lenin Peak

Am Pamir-Gebirge (formal Pamir, aber oft im Kirgisistan-Kontext genannt), bei Osh; das Basislager des Lenin Peak (7134 m) ist eines der zugänglichsten Siebentausender-Basislager der Welt. Per Geländefahrzeug von Osh erreichbar; ein großes Zeltdorf mit bis zu 200 Alpinisten in der Hochsaison (Juli/August).

5. Ala-Archa Schlucht Camps (2500–3500 m)

Das Ala-Archa-Nationalpark-Gebiet südlich von Bischkek ist das wichtigste Tagesausflug- und Wochenendklettergebiet Kirgisistans. Eine Reihe von Camps und einfachen Hütten in der Schlucht bieten Unterkunft für Kletterer und Wanderer.

6. Ala-Kul Guesthouse, Karakol-Region

Das Ala-Kul-Guesthouse in der Karakol-Region ist Ausgangspunkt für den Ala-Kul-See-Trek, eine populäre 4-Tage-Route. Das Gästehaus bietet einfache kirgisische Unterkunft mit Dzhurte-Charakter.

7. CBT Yurt Camps, Kochkor

Verschiedene Community-Based-Tourism-Jurtenlager im zentralen Kirgisistan; typisch für das kirgisische Tourismus-System, das auf lokalen Nomadenstrukturen aufbaut.

8. Ak-Sai Travel Basecamp, Maida Adyr

Das permanente Basecamp des größten kirgisischen Expeditionsunternehmens im Inylchek-Tal; ausgestattet mit Dusche, Küche, Satellitentelefon und medizinischer Versorgung.

9. Osh Region Basislager

Im Süden Kirgisistans, nahe der tadschikischen Grenze; provisorische Camps für Pamir-Highway-Trekker und Lenin-Peak-Vorbereitungstouren.

10. Jurten-Camps, Song-Köl-See (3016 m)

Der Song-Köl-See ist keine Bergregion im alpinen Sinne, aber seine Jurtencamp-Infrastruktur ist einzigartig in Zentralasien: Nomadische Sommerlager auf einer Hochebene mit vollständigem Hirtenalltag, zugänglich für Trekker.

Logistik

Für Expeditionen in den Tian Shan sind Visas vorab erforderlich; Kirgisistan ist bei den Einreisebedingungen vergleichsweise unkompliziert. Helikoptertransfer ins Inylchek-Tal kostet mehrere Tausend Dollar; Buchung über kirgisische Expeditionsunternehmen.

Auf der Karte erkunden

Kirgisische Basislager und Camps im Tian Shan sind auf der interaktiven Karte eingetragen. Karte öffnen